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Taubenabwehr – eine echte Herausforderung

Tauben auf den Dächern und Terrassen sind mehr als störend. Ihre Hinterlassenschaften wirken ätzend auf nahezu alle Flächen und hinterlassen unschöne Spuren. Taubenabwehrmaßnahmen gibt es viele, aber längst nicht alle sind erlaubt. Manche Tipps versprechen hingegen Erfolg und gefährden auch die Tauben selbst nicht.

Die Taube

Es gibt unterschiedliche Arten von Tauben. Einige zählen sogar zu den bedrohten Arten. Für Ärger hingegen sorgen für gewöhnlich Stadttauben, bei denen es sich fast immer um verwilderte Haustauben und deren Nachkommen handelt. Ein Risiko für die menschliche Gesundheit besteht durch die Anwesenheit von Tauben für gewöhnlich nicht. Auch die Bezeichnung „Ratten der Lüfte“ ist nicht sehr passend. Zwar fressen diese Vögel nahezu alles was sie finden können, das ist jedoch aus der Not entstanden, denn eigentlich sind sie auf menschliche Zuwendung angewiesen.

Tauben auf dem Dach und im Garten

Spanndrähte, die das Landen und Nisten der Vögel auf Regenrinnen und Balkonen verhindern, sind erlaubt. Allerdings sollten den Anbau Experten vornehmen, sofern die Vorkehrungen in luftiger Höhe durchzuführen sind. Dazu gehört auch, mögliche Nistplätze, die Mauervorsprünge für die Tauben unerreichbar zu machen. Die Kunst besteht dann, die Nistplätze möglichst nicht für andere Vögel zu versperren. Auf dem Balkon sind zudem regelmäßige Kontrollen unvermeidbar, denn Tauben können fast das ganze Jahr über nisten. Wird schon der erste Bauversuch eines Nestes gestört, suchen die Tiere einen anderen Platz. Hilfreich können dann auch bewegliche Windspiele bis hin zum Luftballon sein.

Allerdings sind Tauben weniger scheu als andere Vögel und gewöhnen sich schneller an einen neuen Anblick. Hier ist also Kreativität gefragt. Spikes sind nur erlaubt, wenn sie nicht angespitzt sind. Allerdings sind die so bewehrten Dachfirste kein schöner Anblick. Attrappen von großen Vögeln, ein flatternder Vorhang sind zwei Beispiele, die zur Abwehr hingegen funktionieren können.

Vieles wird empfohlen – vieles ist nicht geeignet

Tauben sind Meister der Anpassung. Sie tragen immer noch die Erinnerung des Haustiers in sich und sind häufig weitaus weniger scheu als andere Vögel. Daraus schließt wohl auch ihre Fähigkeit, sich schneller anzupassen, wenn es auf der Terrasse oder auf dem Dach für sie ungemütlicher wird. Ultraschallgeräte und Plastiktiere können vorübergehend helfen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Tauben irgendwann erkennen, dass die Maßnahme vielleicht unangenehm, aber nicht wirklich gefährlich ist.

Was hilft noch gegen Tauben?

Das Nisten in Dachrinnen, auf Terrassen und in Fassaden auch für diese Vögel eine Notlösung, denn dort sind sie weitgehend schutzlos, vor allem gegen Raubvögel. Haben Stadttauben die Wahl, nisten auch sie in Bäumen. Stören können Tauben aber auch, wenn sie sich einfach nur auf Dachrinnen niederlassen und Kot auf darunterliegende Terrassen und Balkone fällt. Hier bleiben nur wenige Möglichkeiten.

Der Schädlingsbekämpfer ist ein wichtiger Ansprechpartner, wenn durch Tauben eine ernsthafte Belästigung droht oder/und Schäden am Bauwerk entstehen. Der Schädlingsbekämpfer kann nach einer Besichtigung im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben mögliche „Schwachstellen“ am Gebäude benennen und Maßnahmen ergreifen. Er darf – mit Einschränkung – auch direkt gegen Tauben vorgehen, zum Beispiel durch Giftköder. Ein Handeln empfiehlt sich in jedem Fall, da sich andernfalls der Taubenbestand weiter vermehrt, wenn Nahrungsgrundlage und Nistplätze in ausreichend großer Menge vorhanden sind.

Bei Amazon, oder im einschlägigen Handel finden sich verschiedene Materialien, wie man der Taubenplage Herr werden kann. Wenn Sie sich die Rezensionen bzw. Erfahrungen durchlesen, werden Sie feststellen: nicht alles hilft, oder aber ist mit einem enormen Aufwand verbunden.

September 2021


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